Die Sucht des Spiels
Spiele haben Suchtcharacter, ja, sie werden sogar genau so programmiert, dass man nicht mehr von ihnen loskommt. Das bekannteste, beliebteste und größte Suchtspiel ist wohl WoW, World of Warcraft, ein Massively Multiplayer Online Role Playing Game, kurz MMORPG, zu deutsch Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel. Dieses Fantasy Rollenspiel begeistert auf der ganzen Welt mehrere Millionen Spieler. Man kann es auf hundet verchiedene Servern spielen, und das in jeder Sprache.
Manche, sogenannte Profizocker, spielen rund um die Uhr (allerdings nicht nur WoW). Bei WoW ist es Ziel durch kämpfen in der Wildnis oder mit anderen Spielern, Erfahrungspunkte zu sammeln um selbst Level aufzusteigen. Das dauert recht lange, und bei Ebay werden sogar Charaktere mit hohen Levels versteigert. Das geht so: Man bietet seinen Charakter an, der Käufer kauft und bekommt den Accountnamen und das Passwort. Sobald er das hat, kann er das Passwort ändern und schon hat er ein Level 65 Charakter, der schon viel wert ist. Doch WoW lässt sich nur am Computer spielen, der eine hohe Rechenleistung braucht, um das Spiel reibungslos über die Bühne zu bringen. Viele sehen es allerdings nicht ein, alle zwei Jahre mehrere Hundert, wenn nicht gar Tausend Euro zu bezahlen, um die neuesten Spiele zu spielen. Denn die meisten Computergames gibt es auch für konsolen, die eine mindetens genauso gute Grafik haben. Kaum ist von Sony das neue Handheld raus, gibt es schon hunderte PlayStation Portable Spiele, natürlich nur die Besten.
Ebenso PlayStation 3 Games. Da jede Konsole eine andere Technik hat, gibt es für jede auch andere Spiele. Und auch hier liegt das Suchtpotential extrem hoch. Welche eingefleischter Zocker würde nicht in jeder freien Minute spielen, wenn er die Möglichkeit hat? PSP macht’s möglich.
